Aktuelle Ausstellung

Siegmar Münk - Gerhard Silber

Vorsicht Mensch! - Skulpturen, Plastiken und Acrylmalerei

vom 5. bis 26. August 2018

Ausstellungseröffnung am Sonntag, dem 5. August um 11 Uhr

 

 

Siegmar Münk und Gerhard Silber: Zwei Künstler, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich arbeiten. Jedoch verbindet beide der kritische Blick auf den Menschen und sein Verhalten.

Gerhard Silber zeigt beeindruckende großformatige Bilder in Acryl: Bombenexplosionen, Klimawandel, Terror oder auch Finanzkrise beschäftigen den Maler. Seine Werke reflektieren tragische gesellschaftliche Ereignisse, in welche Menschengruppen durch äußere Umstände „hineingeworfen“ worden sind. Hierbei lotet der Künstler Verletzlichkeit wie Belastbarkeit aus. Der Mensch scheint im Übergang von der Sphäre der Intimität zur Sphäre der Öffentlichkeit zu stehen. In seinen großformatigen Werken hält er uns einen Verhaltensspiegel vor und fragt nach der Sinnhaftigkeit menschlichen Handels. Die realitätsnahen Darstellungen, die eine gewisse Schönheit nicht verheimlichen können, irritieren auf den zweiten Blick und werden vom Künstler als „Romantisierter kritischer Realismus“ bezeichnet.
www.art-silber.de

 

Siegmar Münk präsentiert dreidimensionale Objekte aus Stein, Holz oder auch Pappmaché und Ton und stellt dabei den Kopf in den Mittelpunkt seines Schaffens. Mit seinen Überzeichnungen der menschlichen Dimension schafft er prägnante Köpfe und ganze Figuren, die fast schon wie Karikaturen anmuten. Siegmar Münk hat sich im Werkkomplex seiner großen Sandsteinskulpturen der Vielstimmigkeit und Verschiedenartigkeit von Köpfen verschrieben und das jeweils essentielle Merkmal in Stein auf den Punkt gebracht: Portraits im klassischen Sinne suchen wir vergebens.
www.siegmarmuenk.de



Vorschau

Marion Moritz

Dunkles Wasser - Fotografie

vom 2. bis 30. September 2018

Ausstellungseröffnung am Sonntag, dem 2. September um 11 Uhr

 

„Dunkles Wasser“ 

Vom Klang und Rhythmus der Zeit 

 

Die in Rottweil lebende Künstlerin arbeitet seit 1988 freischaffend als Grafikerin und Fotografin. Mit der Ausstellung folgt sie ihren familiären Wurzeln nach Norddeutschand.

 

„Die Arbeit am Projekt „Dunkles Wasser“ begann im Frühjahr 2015. Die im ersten Moment völlig sinnfreie Frage: Was machen die Dinge, wenn sie sich unserer Wahrnehmung entziehen? zog und zieht mich in dunklen Nächten ans Wasser.

 

Fließendes Wassers ist Sinnbild des Lebens. Zeit wird in diesem Fließen sichtbar. Und nirgends wird dies so deutlich wie tief in der Nacht, an abgelegenen Orten, die nie von Menschen besucht werden. Hier verändert sich die menschliche Wahrnehmung extrem. Alles wird langsamer. Dort takte ich mich in der Dunkelheit mit der Natur. Diese Natur hat ein umfassendes Zeitgefühl. Es ist dynamischer als dasjenige des Menschen. Es geht mir darum dies wieder in Einklang zu bringen."